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HM-Druck: Digitaldruck, Mailings, Internet, Homepages mit Typo3

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FAQ Druck

Was bedeutet RGB?

RGB ist die Bezeichnung des Farbraumes, der durch die Komponenten "Rot", "Grün" und "Blau" beschrieben wird. Das klassische Fernsehen, Computermonitore und Digitalkameras, aber auch viele Anwendungsprogramme (z.B. Microsoft Office) arbeiten mit RGB-Farben. Dabei wird zur Definition einer bestimmten Farbmischung der jeweilige Anteil angegeben (z.B. 30% Rot, 10% Grün, 80% Blau). 100% der drei Farbanteile ergibt die "Farbe" Weiß.
(siehe auch: de.wikipedia.org/wiki/RGB-Farbraum)

Was bedeutet CMYK?

CMYK sind die Farben der Druckindustrie: C steht für Cyan (ein helles Blau), M für Magenta (ein spezielles Rot), Y für Gelb und K für Schwarz. Durch feine Rasterpunkte in diesen vier Farben werden die meisten Farbdrucke hergestellt. Der CMYK-Farbraum ist wesentlich kleiner als der RGB-Farbraum. Somit können nicht alle Farben, die im RGB-Farbraum vorliegen, auch tatsächlich gedruckt werden (insbesondere Violett- und Brauntöne sind nur eingeschränkt im 4-Farb-Offsetdruck reproduzierbar). Dies kann Probleme verursachen, wenn Entwürfe im RGB-Farbraum erstellt werden und hinterher im 4-Farb-Offsetdruck reproduziert werden sollen.
(siehe auch: de.wikipedia.org/wiki/CMYK-Farbraum)

Warum sehen Bilder auf verschiedenen Monitoren und Druckern fast immer unterschiedlich aus?

Jedes Ausgabemedium (z.B. Monitor, Tintenstrahldrucker, Laserdrucker, Druckmaschine) arbeitet mit eigenen Farbpigmenten und stellt Mischfarben entsprechen anders dar. Ein "Rot" auf dem Bildschirm, der mit RGB-Farben arbeitet, sieht anders aus als mit dem Tintenstrahler gedruckt, der CMYK-Farben verwendet. Auch gleiche Geräte des selben Herstellers stellen gleiche Farben aufgrund von Herstellungstoleranzen unterschiedlich dar. Um dieses Dilemma zu überwinden wurde die Farbkalibrierung eingeführt: die Farbwiedergabe jedes Ausgabegerätes sollte gemessen und eine Korrekturkurve berechnet werden, die zu einer einheitlichen Darstellung führt.

Was ist eine Farbseparation?

Da der 4-Farb-Offsetdruck mit den Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz arbeitet müssen alle farbigen Elemente (z.B. Bilder, farbige Fonds) einer zu druckenden Vorlage in Anteile CMYK zerlegt werden. Dies kann schon in den entsprechenden Anwendungsprogrammen geschehen oder später im sogenannten RIP, dem Raster Image Prozessors. Er berechnet für jeden farbigen Punkt den Zerlegungsanteil und erstellt daraus die Daten für einen Film- bzw. Plattensatz (bestehend aus jeweils einer Platte für Cyan, Magenta, Yello und Schwarz).

Was sind Sonderfarben?

Farben, die nicht mit Hilfe des Offsetrasters (bestehend aus den Anteilen CMYK) nachgestellt werden, sind Sonderfarben. Diese entstehen somit nicht mehr durch Farbmischung auf dem Papier, sondern bestehen aus den entsprechend farbigen Pigmenten. Es gibt eine große Auswahl an Sonderfarben, die in sogenannten Farbfächern katalogisiert sind. Der Pantone-Fächer z.B. ist in der Druckindustrie sehr verbreitet und beinhaltet eine Farbmischanleitung, mit der jeder Drucker (und jede Farbenfabrik) die Farbe aus definierten Komponenten anrühren kann. Sonderfarben werden häufig für große Farbflächen und Firmenlogos ("Hausfarben") verwendet.

Was unterscheidet den digitalen Offsetdruck mit der HP-Indigo vom konventionellen Offsetdruck?

Der konventionelle Offsetdruck arbeitet mit Druckplatten, die außerhalb der Maschine hergestellt werden. Nach Einspannen auf einen Zylinder wird die Platte über Feuchtwalzen mit Wasser benetzt und anschließend mit Farbwalzen eingefärbt. Die Farbe haftet dabei nur an den zu druckenden Stellen. Es folgt ein Abdruck dieser eingefärbten Stellen auf einen Gummizylinder, bevor von dort die Farbe zu Papier gebracht wird. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jeder Maschinenumdrehung und ermöglicht eine günstige Produktion hoher Auflagen. Zwangsläufig kann aber pro eingespannter Platte immer nur ein Motiv reproduziert werden, da diese Druckplatten nur einmal beschrieben werden können.
Anders bei der HP Indigo: Die hier verwendete Spezialplatte wird mit einem Laser bei jeder Umdrehung in der Maschine neu beschrieben und steht nach dem Abdruck auf den auch hier verwendeten Gummizylinder wieder zur Beschreibung bereit. Damit ist es möglich, mit jeder Maschinenumdrehung ein gänzlich anderes Motiv zu drucken. Durch den digitalen Workflow entstehen kostengünstig komplette Werke in kleiner Auflage. Der Druckvorgang arbeitet mit Spezialfarben (ElectroInk-Farben), die sofort trocknen und keinen Zusatz von Wasser benötigen.

Was versteht man unter "Drucknutzen"?

Die meisten Druckmaschinen bedrucken Papier in größeren Formaten (z.B. die GTO 52: maximal 36 cm x 52 cm). Um eine zeitaufwendige Papierformatumstellung der Maschine zu vermeiden wird in der Regel in einem festen Format gedruckt (z.B. 30,5 cm x 43 cm) und das Produkt entsprechen oft auf den Papierbogen gestellt. Eine Standard-Visitenkarte (8,5 cm x 5,5 cm) passt ca. 20 x auf diesen Bogen, wir drucken also mit "20 Drucknutzen". Nach dem Schneiden erhalten wir in diesem Beispiel von jedem Druckbogen 20 Visitenkarten.

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